Fingerhandschuh

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Fingerhandschuhe – Schutz und hochwertiges Accessoire

Sie dienen dem Schutz der Hände, ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken: Fingerhandschuhe. Warum wurden und werden solche Handschuhe getragen und von wem?

Zur geschichtlichen Entwicklung der Fingerhandschuhe

Vorgeschichtliche Menschen trugen Handschuhe aus Fellen, die roh zubereitet und mit Knochenspangen versehen wurden. In der Bibel trug Jakob Handschuhe, als er den Segen seines Vaters anstelle von Esau unrechtmäßig erbat (erste Erwähnung vor etwa 3.000 Jahren). Bei den Juden trugen nur die Könige Handschuhe. Perser, Meder und Ägypter nutzten ebenfalls bereits die Bekleidung für die Hand. Fingerhandschuhe tauchten allerdings zum ersten Mal bei den alten Römern und Griechen auf. Auch Pharaonen trugen Handschuhe als Prestigeobjekte. So fanden sich 1922 im Grab von Tutanchamun, der 1323 v. Chr. verstorben war, neben anderen Dingen 27 Paar Lederhandschuhe.

Fingerhandschuhe sind seit der Antike nützliches Accessoire

Schon in der Antike gab es alle drei heute noch gebräuchlichen Handschuhformen. Die Römer nannten Fingerhandschuhe Digitales. Gladiatoren trugen im Kampf Handschuhe, damit sie ihre Gegner (mit Öl gesalbt) besser festhalten konnten. Mit Handschuhen wurden in manchen Kulturen heiße Speisen angefasst, beispielsweise wurde ein Fausthandschuh von den Frauen im Alten Ägypten als Schutz bei der Arbeit und beim Essen getragen. Im Mittelalter wurde mit Handschuhen oder feinen, dünnen Fingerlingen gegessen. Schickte um 1220 der König seinen rechten Handschuh, dann erteilte er seinen Schutz und der entsprechende Ort durfte einen Markt errichten. Für die Stadtgründung im Mittelalter sandte der Herrscher als Einverständniserklärung sogar ein ganzes Paar Handschuhe. Demnach waren Handschuhe eine besondere Gunstbezeugung, wenn sie von Königen, Kaisern oder geistlichen Würdenträgern kamen. Umgekehrt huldigten Volk und Stände mit der Überreichung von Handschuhen ihrem Herrscher. Wurde einem Mann der Fehdehandschuh vor die Füße geworfen, dann forderte der Werfer ihn zum Duell heraus. Ein Schlag mit dem Handschuh ins Gesicht galt überdies als große Beleidigung, die Rache verdiente. Darüber hinaus überliessen auch adelige Damen als Zeichen ihrer Gunst ihrem Ritter einen Handschuh, den er am Beutel um den Hals trug. Warf der Verehrer den Handschuh jedoch zurück, dann kündigte er die Liebe auf. Berühmtes Beispiel dafür ist Schillers Ballade „Der Handschuh“. Wurde ein Handschuh durch den König überreicht, wurde der Ritter zum Vasallen dieses Königs. Bischöfe verwendeten Handschuhe mit Goldfäden, Priester niederer Ränge weiße Handschuhe (Reinheitssymbol).

Fingerhandschuhe halten Einzug in vielen Kulturen

Die ersten Handschuhe wurden aus Leder oder Stoff und durch Nadelbindung hergestellt. 1190 kamen in Frankreich die ersten gewerblich produzierten Handschuhe auf, wobei die Produktion von den Hugenotten nach Deutschland gelangte. In England wurden im 11. Jahrhundert die Kleidungsstücke für die Hände populär; Adlige und Würdenträger trugen sie als Symbol von Wohlstand und Macht. Im 13. und 14. Jahrhundert gelangten Handschuhe nach Deutschland und Skandinavien. Vom 17. bis 18. Jahrhundert waren französische Handschuhproduzenten führend, später breitete sich die Handschuhproduktion nach Österreich und Tschechien aus. Im 13. Jahrhundert waren gestrickte Handschuhe angesagt, im 17. Jahrhundert fein gearbeitete, bestickte und mit Pailletten verzierte Stücke. Sie wurden bis Anfang des 18. Jahrhunderts von Männern und Frauen getragen und erlebten als lange Damenhandschuhe im Directoire und Empire eine Wiedergeburt.

Fingerhandschuhe heute

Im 19. Jahrhundert waren Handschuhe für Männer modern und bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts blieben die langen Damenhandschuhe Bestandteil der Ballgarderobe. Heutzutage sind Fingerhandschuhe bei Jung und Alt nicht nur zur Winterzeit ein beliebtes Accessoire, um die Hände vor Witterungseinflüssen zu schützen. Außerdem verhindern spezielle Arbeitshandschuhe Unfälle auf Baustellen oder in Grünanlagen.